Kampf oder Siegeszug? Deine Entscheidung

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Was gibt dir Sicherheit und anhaltenden Frieden? Ist es die Zeit mit der Familie oder deinen Freunden? Ist es die Zeit in der Natur oder die Fahrt im Cabrio, die […]

Was gibt dir Sicherheit und anhaltenden Frieden? Ist es die Zeit mit der Familie oder deinen Freunden? Ist es die Zeit in der Natur oder die Fahrt im Cabrio, die dich frei und erfüllt fühlen lässt? Ist es vielleicht das Feiern und Trinken, das dich deine Sorgen vergessen lässt? Oder liegst du am Ende des Tages in deinem Bett und schlägst dich wieder mit deinen Sorgen herum?

Quelle der Ruhe. Wirklich so simpel?

Das letzte Jahrzehnt wurde ich immer wieder mit Problemen, Sorgen und Niederschlägen konfrontiert. Alltägliche Sorgen wie Zeitdruck auf der Arbeit oder Stress mit der Familie. Ängste vor Versagen oder vor Verlusten.

Mit 18 Jahren wurde ich das erste Mal richtig mit dem Thema Tod konfrontiert. Ein guter Freund starb im Alter von 20 Jahren. In den darauffolgenden Jahren starben in meinem Umfeld viele weitere Menschen im jungen Alter. An Autounfällen, Krebs, Krankheiten und auch durch Selbstmord.

2021 traf mich ein Schicksalsschlag so stark, dass ich meine gesamte Lebensfreude verlor. Ich vegetierte dahin und versuchte, jeden Tag irgendwie zu überstehen. An manchen Tagen wollte ich mein Leben einfach beenden, um den Schmerz nicht mehr spüren zu müssen.

In all den Jahren habe ich viele Arten der Ablenkung und Betäubung ausprobiert. Dinge wie Alkohol, Drogen, Arbeit und einige andere. Eine nach der anderen, mit der Hoffnung, dass sie mir Ruhe und Frieden bringen. Vergeblich.

Das Einzige, was mir konstant half, war die Musik. Sie gab mir nicht unbedingt Ruhe, aber half mir, Gefühle zu verarbeiten. Die Musik war ein Ventil, und ich passte sie meiner Gefühlslage an.

In den letzten Jahren nahm die Musik einen immer größeren Platz in meinem Alltag ein. Ich fing verstärkt an, christliche Lieder zu hören und meine Gefühlslage der Musik anzupassen. In Freude, Trauer und Wut hörte ich Lobpreis- und Anbetungslieder.

Gerade in stressigen oder niederschmetternden Situationen sang ich zu Gott mit voller Kehle. Meine Sorgen wurden zu Freude, und ich fing an, jedem Tag mit einem Lächeln zu begegnen, egal wie schlimm dieser auch wurde. Irgendwann stellte ich mir aber die Frage, woran genau das liegt. Nur an der Musik, den Umständen oder woran sonst, bis ich zur folgenden Geschichte kam.

Menschlich doch völlig unlogisch…

Vor einigen Monaten las ich öfter die Geschichte des Königs Josaphat, und diese packte meine Neugier. Im ersten Moment fand ich sein Vorgehen unlogisch und irgendwie unklug. Ist das etwa die Taktik eines Königs, der in den Krieg zieht, wo ihn normalerweise Tod und Schmerz erwarten?

2. Chronik 20:21 Und er beriet sich mit dem Volk und stellte die, welche in heiligem Schmuck dem Herrn singen und ihn preisen sollten, im Zug vor die gerüsteten Krieger hin, um zu singen: „Dankt dem Herrn, denn seine Gnade währt ewiglich!“

Rein menschlich betrachtet ergibt das Vorgehen doch gar keinen Sinn. Die Erfolge großer Militärmächte waren oft Truppenstärke, Wehrtechniken und Strategien, aber kein Chor. Oder kannst du dir die Navy Seals vorstellen, die ihre Mission mit einer Marschkapelle ankündigen? Weshalb also?

2. Chronik 20:15 Und er sprach: „Horcht auf, ganz Juda und ihr Einwohner von Jerusalem und du, König Josaphat: So spricht der Herr zu euch: Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht vor diesem großen Haufen; denn nicht eure, sondern Gottes Sache ist der Kampf!“

2. Chronik 20:17 „Aber es ist nicht an euch, dort zu kämpfen. Tretet nur hin und bleibt stehen und seht die Rettung des Herrn, der mit euch ist! O Juda und Jerusalem, fürchtet euch nicht und verzagt nicht! Zieht morgen aus gegen sie, und der Herr ist mit euch!“

Der Lobpreis ist Josaphats Antwort auf Gottes Versprechen, sich um alles zu kümmern. Die vollkommene Anbetung für eine Verheißung Gottes. Mit anderen Worten: Er geht einen Siegeszug für einen Kampf, den Gott bereits gekämpft hat.

Ist das nicht eine nette alte Geschichte aus der Vergangenheit oder hat sie immer noch eine Bedeutung für uns? Vielleicht eine Parallele zu heute und eine Verheißung für dich und für mich?

Johannes 11:25-26 Jesus spricht zu ihr: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das?“

Dieser Vers sagt aus, dass Jesus den Kampf gegen die Sünde bereits gekämpft hat. Dass er den Tod, der unser Lohn sein müsste, besiegt hat. Er hat uns den Sieg geschenkt, und wir dürfen wie Josaphat sorgenlos vorangehen.

Kämpfst du noch oder siegst du schon?

Ich weiß nicht, wie dein Leben gerade aussieht und wie es dir geht. Meine Bitte an dich ist, versuche nicht, alleine zu kämpfen und deine Probleme mit sogenannten „Lösungen“ alleine zu bewältigen. Stattdessen sei wie Josaphat. Vertraue Gott und bete ihn in jeder Situation an.

Du bist gestresst oder hast Angst, dann lobpreise Gott. Du hast einen geliebten Menschen verloren, es klingt gefühllos, aber bete Gott an. Du bist am Boden, dann sing: „Dankt dem Herrn, denn seine Gnade währt ewiglich.“

Er wird dir Ruhe und inneren Frieden geben, denn er hat deinen Kampf bereits gekämpft. Dein persönlicher Siegeszug hat schon längst begonnen.

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  1. Comments

    Avatar von Reader_2023

    Definitely one of the best explanations out there.