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Jesus unser Anbetungsleiter

Wie gefällt dir der Hebräerbrief? Was sagt er dir für deinen Musikdienst? Auf den ersten Blick eigentlich nicht viel. Es ist schließlich kein Psalter, nicht wahr? Allerdings ist der Hebräerbrief das große Anbetungsbuch des Neuen Testaments. Dort erfahren wir mehr über die Tiefen der Anbetung im Neuen Bund als irgendwo sonst. Und schon ist der Hebräerbrief brandaktuell für alle, die Gottes Kinder im Lob und im Gebet anleiten wollen. Besonders dann, wenn wir erkennen, welche Rolle Jesus in diesem Dienst einnimmt.

Der Hebräerbrief spricht über die Überlegenheit Christi und den Neuen Bund. Natürlich lesen wir eine Menge über das vergangene, vollendete Werk Christi zu unserer Erlösung zu sagen: insbesondere in 1,3; 2,9-10; 3,1; 5,7-8; 7,26-27; 9,11-14; 9,23; 9,26; 10,10; 10,12-14; 10,19-20; 12,2; 12,24; 13,12; 13,20.

Aber der Schreiber hat auch viel zu sagen, viel mehr als jeder andere neutestamentliche Autor, über den gegenwärtigen, andauernden Dienst des auferstandenen und aufgestiegenen Christus:

1. Er leitet unsere Anbetung

Jesus ist in unseren Gottesdiensten aktiv. Der Prediger steht mit Jesus auf der Kanzel. Der Musiker tritt mit Jesus an das Mikrophon.

„Ich werde meinen Brüdern von deinem Namen erzählen; in der Mitte der Gemeinde will ich dein Lob singen. – Hebräer 2,12

Jesus bekleidet die Hauptämter der Anbetungsleitung als von Gott Gesandter (Apostel) und heiliger Vertreter (Hohepriester).

„Darum, ihr heiligen Brüder, die ihr Anteil habt an einer himmlischen Berufung, betrachtet Jesus, den Apostel und Hohenpriester unseres Bekenntnisses.“ – Hebräer 3,1

Jesus vollzieht stellvertretend für uns seinen Dienst im Himmlischen Gottesdienst.

„Es geht darum, dass wir einen solchen Hohenpriester haben, einen, der zur Rechten des Throns der Majestät im Himmel sitzt, einen Diener [leitourgos, „Liturg“] in den heiligen Stätten, in dem wahren Zelt, das der Herr aufgerichtet hat, nicht ein Mensch.“ – Hebräer 8,1-2

Der gegenwärtige, andauernde Dienst Christi führt uns in die Gegenwart des Vaters in der Anbetung

„Wir haben einen großen Priester über das Haus Gottes“ – Hebräer 10,21.

Er öffnet uns nicht nur den Weg und zeigt uns den Pfad – er nimmt uns mit! Und vervollkommnet unsere armseligen Lobpreisungen als Teil seiner vollkommenen Anbetung des Vaters.

Und seine ständige Fürbitte für uns („da er allezeit lebt, um für [uns] Fürbitte zu tun“) garantiert unsere ewige Erlösung!

„Folglich ist er fähig, die, die durch ihn zu Gott nahen, bis ins Äußerste zu retten – Hebräer 7:25

Durch Jesus haben wir freien Zutritt zum Thron der Gnade. Durch die Anbetungsleitung von Jesus treten wir in eine Beziehung mit Gott aus der wir Gnade und Barmherzigkeit empfangen.

„So lasset uns nun mit Zuversicht nahen zum Thron der Gnade, auf dass wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu helfen, wenn wir in Not sind.“ – Hebräer 4,16

2. Jesus leitet uns in der Anbetung, …

  1. … weil wir nur in seinem Namen vor Gott treten können
  2. … weil wir als Freunde seines Sohnes kommen, den Sohn, den der Vater liebt und dem er sich an erfreut.
  3. … weil Jesus zu Rechten des Vater sitzt und sich für uns einsetzt
  4. … weil Jesus uns in all unseren Klagen vor Gott annehmbar macht
  5. … weil Jesus unsere Gebete parfümiert und annehmbar macht
  6. … weil Gott seinen Sohn sieht, wenn er uns anschaut, da wir Glieder von ihm sind.

„Gott rüste euch mit allem Guten aus, damit ihr seinen Willen tut und in uns das wirkt, was ihm wohlgefällig ist, durch Jesus Christus, dem die Herrlichkeit gehört für immer und ewig. Amen.“ – Hebräer 13:21

Kommentare

5 Kommentare

  1. Eine gute Zusammenfassung dieser wichtigen Lehre über Christus als Anbetungsleiter. Vielen Dank.

    • Hallo lieber James. Das meiste habe ich von Dr. Ron Man darüber gelernt.

      • Ich auch! Wie wichtig es ist, eine deutsche Zusammenfassung dieser wichtigen Lehre zu haben.

        • Ha. Dann kennst du sicher sein Buch „Proclamation and Praise“?

          • Ja, ich habe es öfters gelesen.


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