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Anbetung: Lebe den Moment – Best of

Elizabeth Boyd, Studentin am BSB, erinnert uns daran, jeden Moment bewusst in der Gegenwart Gottes zu leben.. Sie beginnt mit den Worten: Die Gelegenheit, Gott in diesem Moment anzubeten, erhält man nur in diesem Moment. Das mag verwirrend klingen, aber denk einmal darüber nach. Wenn dieser Moment vorbei ist, wirst du ihn nie wieder erleben. Vielleicht wirst du dich später an diesen Moment erinnern, aber du wirst nie die Gelegenheit haben, ihn noch einmal zu erleben. Wie wir unsere Zeit nutzen, ist wichtig.

Jetzt ist die Zeit, wir beten an

Anbetung im Moment … hast du jemals darüber nachgedacht? Wenn dieser Moment vorbei ist, wirst du Gott nie wieder in diesem Moment loben können.

Letztes Jahr habe ich eine schwierige Zeit durchgemacht. Viele Tage konnte ich mich nicht einmal dazu durchringen, das Haus zu verlassen. Ich hatte meine emotionale und mentale Grenze erreicht.

Ich erinnere mich jedoch, dass ich in dieser Zeit über den Lobpreis nachgedacht habe. Ich dachte darüber nach, dass ich niemals dazu kommen würde, Gott während dieser Saison meinen Lobpreis zu geben.

Ich wusste ohne Zweifel, dass ich Gott anbeten würde, wenn er mich einmal aus dieser Situation herausziehen würde. Ich würde ihm danken. Ich würde ihn preisen. Wer würde das nicht, nachdem er eine so schwierige Zeit durchgemacht hat?

Aber was meine Entscheidung, was ich in dem Schmerz, in der Verwirrung tun würde. Ich musste wählen. Gebe ich Gott mein Lob, auch wenn es wehtut? Selbst wenn es mich so viel Kraft kostet? Entscheide ich mich dafür, ihn in jedem Augenblick anzubeten oder nur, wenn es mir passt?

Anbetung als Entscheidung

Wie du siehst, ist Anbetung eine Entscheidung. In jedem Augenblick entscheiden wir, ob wir Gott anbeten wollen oder nicht.

1 Thessalonicher 5,16-18: Freut euch zu jeder Zeit! Hört niemals auf zu beten. Dankt Gott, ganz gleich wie eure Lebensumstände auch sein mögen.

Das heißt, wenn du gebrochen und müde bist, kannst du dich dafür entscheiden, ihn zu loben.

Wenn du einsam bist, kannst du dich dafür entscheiden, ihn zu loben.

Wenn du Angst hast, kannst du dich dafür entscheiden, ihn zu loben.

Wenn du verletzt bist, kannst du dich dafür entscheiden, ihn zu loben.

Das Schöne an der Anbetung ist, dass die Anbetung ein äußerer Ausdruck einer inneren Haltung ist. Anbetung kann in so vielen verschiedenen Formen ausgedrückt werden.

1 Korinther 10,31: Ob ihr esst oder trinkt oder was immer ihr sonst tut – alles soll zur Ehre Gottes geschehen.

Anbetung verändert mich

Eine weitere schöne Sache an der Anbetung ist, dass sie uns verändert. Sie verändert unsere Herzen. Sie erinnert uns daran, wer Gott ist und warum wir hier sind. Wir sind zum Lobpreis geschaffen.

Oft ist die Zeit, in der unsere Anbetung uns wirklich etwas kostet, genau die Zeit, in der unsere Anbetung Gottes uns tatsächlich eine neue Perspektive gibt.

Anbetung ist die Anerkennung des Wertes.

Indem wir Gott anbeten, erkennen wir seine Größe und seinen Wert an. Wir entscheiden uns dafür, seine Güte anzuerkennen. Es ist genau diese Perspektive, die uns verändert. Wir entscheiden uns dafür, ihn anzuschauen, ihn zu betrachten und dabei nehmen wir unsere Augen von uns selbst weg.

Ich möchte nicht auf mein Leben und schwierige Zeiten zurückblicken, in denen ich mich lieber selbst verhätschelt habe, anstatt ihn anzubeten. Ich möchte auf mein Leben zurückblicken und sehen, dass ich mich trotz schwieriger Zeiten dafür entschieden habe, ihn zu loben. Ich habe mich immer noch dafür entschieden, ihm zu danken. Ich habe mich immer noch dafür entschieden, ihn zu lieben.

Die Sache ist die: Er ist immer würdig. Er ist eines jeden Augenblicks würdig. Er ist der Tränen würdig.

Wenn wir in den Himmel kommen, werden wir ihn für alle Ewigkeit anbeten können. Aber willst du warten, bis du in den Himmel kommst, um ihn anzubeten? Oder möchtest du, dass deine Anbetung jetzt beginnt? Die Entscheidung liegt bei dir. Lebe den Moment.

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